WOOB Blog

zu den Themen Einlagern, Umziehen  und Logistik

 

 

22.10.2017

Lebensmittel liefern bis vor die Haustür?

Nun ist es also soweit, nachdem Amazon bereits 70% des Online Geschäftes in Österreich ausmacht und mittlerweile dank "intelligenter" Lautsprecher in unseren Wohnzimmern angekommen ist, geht der Versandriese auch die Lieferung von Lebensmittel an. Derzeit zwar noch als Test beginnend in Deutschland aber sicher auch in nicht all zu weiter Zukunft in Österreich. Doch warum schreibe ich dieses hier auf WOOB. Wo doch ein bequeme Dienstleistung auch hier im Vordergrund steht? Der Grund ist einfach. Auch unsere lokalen Lebensmittelgeschäfte die ja auch nicht wirklich lokaler Natur sind (Rewe, Aldi Süd, Lidl,...) bieten schon seit längerem die Zustellung von Lebensmittel bis vor die Haustür an. Geht man in Wien im 1. Bezirk sieht man immer wieder auch die Lastenfahrräder von Merkur die die schwerden Einkaufstaschen wie von Geisterhand bequem bis zum Kunden bringen. Das Service ist zwar noch ein Verlustgeschäft für die Unternehmen aber aus meiner Sicht auf jeden Fall der Weg in die Zukunft.

Amazon Fresh

Natürlich freut man sich wenn man sich das heimtragen von vollen Einkaufstaschen spart. Doch Die Frage ist wer profitiert von diesem Service. Zuerst einmal der Kunde selbst. Dank Prime Lieferungen von Amazon ist man es gewöhnt für eine Zustellung nicht smehr zu sahlen. Die meisten Kunden übersehen zwar dass die Jahresgebühr für Prime auch ordentlich angehoben wurde, aber bei 15 Bestellungen pro Jahr zahlen sich die 69,- Euro schon aus. Die Folge davon ist allerdings dass die Kunden Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Äpfel in diesem Fall sind von Amazon die Lieferungen "gratis zustellen" da man ja auch sagen könnte Prime nimmt man sich auch wegen der Videoauswahl. Doch wie geht es der Birne also dem Lebensmittelgeschäft das entweder zu einer der oben genannten Ketten gehört oder in einem kleineren Verbung wie Nah&Frisch organisiert ist. Auch diese wenn sie mit dem Zahl der Zeig gehen wollen werden Zustellung anbieten. Sich aber dabei dem Druck fast oder gar nichts bei der Zustellung zu Verrechnen nicht entziehen können. 

Natürlich ist dies der Vorteil eines freien Marktes. Freie Preise auf einem freien Markt. Tja wäre da nicht der kleine Schönheitsfleck Steuerfreiheit. Bitte versteht mich Richtig ich liebe die Vorzüge von Google, Amazon und Tesla. Allesamt Inbegriff von Fortschritt und Weiterentwicklung. Aber auch Repräsentanten von Heerscharen an Mitarbeitern die professionell und erfolgreich dazu beitragen steuerschonend in unserem Land ihre dienste anzubieten. 

Aus was ich hinaus will ist das eigentliche Dilemma das wohl alle technik affinen Personen in der heutigen Zeit haben. Auf der einen Seite will ich die Vorzüge die mir die "Großen" bieten also bequem vom Bett aus mit Tablett und Internet meine Einkäufe zu erledigen und sich dabei der erfreullich kleinen Preise zu erfreuen. Auf der anderen Seite aber auch zu wissen dass genau dieser bequeme Kauf auch wieder einem lokalen Geschäft bei mir um die Ecke am Monatsende fehlen wird. 

Klar wer sich nicht anpasst wird berechtigterweise vom Markt verdrängt aber dass dabei die Rahmenbedingungen oft ungleich sind damit müssen mir wohl leben. Für mich bedeutet es also wohl die Bequemlichkeit der Lebensmittellieferungen noch etwas raus zu zögern und mich selbst dem Kaufvergnügen von Obst und Gemüse beim Geschät um die Ecke hinzugeben. Denn es ermöglicht mir spontan von Weißkraut am Einkaufszettel auf Süßkartoffel umzuschwenken. Auch wenn oder gerade weil damit auch verbunden ist das ganze Zeug selbst in die eigene Wohnungshöhle zu schleppen. Bin gespannt wie dieser Satz in 3 Jahren ausschauen wird. Und ob Amazon Fresh dann immer noch eine exotische Idee aus Amerika oder Teil unseres Alltages ist.

 

 

 

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01.10.2017

Neuheiten bei WOOB?

Nach einer erflogreichen Test- und Übergangsphase freuen wir uns bekanntgeben zu können dass wir nun auch die Post Tochter Systemlogistik zu unseren Partner zählen können. 

Post Systemlogistik

Dank der Unterstützung dieses Unternehmens verfügen wir nicht nur über eine weitere Lagermöglichkeit in Wien sondern auch ein Transportnetz dass eine sicheren und professionellen Transport zum und vom Kunden sicherstellt. Es zeigt auch weiters dass auch große Marktplayer immer mehr Bereitschaft zeigen mit kleinen innovativen Unternehmen zusammen zu arbeiten. 

 

 

 

 

 

16.06.2016

Industrie 4.0 und was hat das mit WOOB zu tun?

Industrie 4.0

 Industrie 4.0, Logistik 4.0, Internet der Dinge. All dies sind Bezeichnungen, für mehr oder weniger ein großes Thema. Wie verändert sich unsere Wirtschaft und angebotenen Dienstleistungen durch den verstärkten Einsatz von Informationstechnologie? Bei den Konsumenten ist    Informationstechnologie längst in fast jeder Hosen/Rocktasche angekommen. Betrachtet man Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln stellt man fest dass heutzutage ohne dem Spielen am Handy kein normales Leben mehr möglich scheint. Zu jeder Tages- und Nachtzeit sind wir online,  oder zumindest unsere mobilen Engeräte wie es die Industrie so treffend bezeichnet. Großzügig geben wir unsere Bewegungsdaten in die Cloud, matchen uns mit Kollegen und Facebook Freunden über gegangene, geradelte oder auch nur vorgetäuschte Bewegungsprofile. Auch in den  Autos kommt mehr und mehr Mobilfunk Technologie zum Einsatz was so positive Entwicklungen, wie dem automatischen Rufaufbau bei einem Verkehrsunfall, hervor gebracht hat. All diese Geräte, ob wir sie nun an uns tragen, mit ihnen spielen oder wir in ihnen sitzen beginnen es, einem  Kleinkind gleich, zu sprechen. 

Anfangs noch nur einzelne Worte oder Wortfetzen aber mit jedem Tag lernen sie mehr. Und da sind wir schon bei Industrie 4.0 angekommen. Denn so wie google bereits vor Jahren begonnen hat den Informationsschatz unserer Sucheingaben zu heben, beginnt nun die Industrie und die Wirtschaft im Allgemeinen über neue Anwendungen für die plötzlich verfügbaren Daten nachzudenken. Mittlerweile ist nicht mehr das Problem an Daten heran zu kommen sondern eher die wirklich wichtigen und nützlichen heraus zu filtern. Plötzlich kann man sich nicht nur einen Hochdruckreiniger kaufen um seine Terrassenfliesen zu reinigen, sondern bekommt vom Hersteller auch nützliche Hinweise über den Zustand des Gerätes oder schlicht und einfach den Standort solch einer Reinigungsmaschine. Ähnlich dem Betriebssystem Windows kommen mehr und mehr Produzenten zur Überzeugung dass nicht das physische Produkt im Zentrum stehen sollte sondern die Lösung für den Kunden. Am Beispiel des Hochdruckreinigers ausgedrückt, nicht den Hochdruckreiniger selbst will der Kunde sondern seine 30m2 Fliesenfläche für die Sommersaison gereinigt will er. 

Ob der Kühlschrank wirklich in Zukunft mit meinem Supermarkt um´s Eck kommuniziert, wird sich zeigen, sicher ist aber dass durch günstiger werdende Lieferdienste auch das Schleppen der schweren Einkäufe weniger werden wird. Zumindest für den Kunden. Und da wären wir auch schon wieder bei WOOB oder besser gesagt bei den WOOB Boxen. Denn auch hier geht es darum ein Bedürfnis eines Kunden mit neuen Methoden zu befriedigen. Für mich habe ich festgestellt je mehr Raum ich habe umso mehr Raum brauche ich. War vor Jahren das Studentenzimmer das Maß aller Dinge ist es mittlerweile die Wohnung und bald auch mal das Haus. Und jedes mal wurde der vorhandene Platz verwendet, befüllt und irgendwann zu klein. Mit der Möglichkeit nun flexibel Boxen dazu zu nehmen und wieder weg zu geben zu können, hat sich auch auch das Platzangebot weiter entwickelt. Es ist nicht mehr das was ich vor ein paar Jahren als notwedig erachtet habe, sondern das was ich aktuell gerade brauche. 

 

 

 

01.06.2016

Der Ursprung von Selfstorage

traditionelles Selfstorage

Als die Idee WOOB zu gründen Formen annahm, war einer userer ersten Schritte zu schauen welche Syteme der Lagerung es sonst noch gibt. Bei Lagern denken viele zuerst einmal an Keller,Dachboden oder Lagerhallen. Interessanterweise gibt es derzeit ein paar Startups die sich mit der privaten Vermietung von Lagerraum beschäftigen. Dabei gibt es eine Plattform als Vermittler über die Sich Anbieter und Vermieter finden. Je nach System machen sich dann die Beiden die Details untereinander aus oder es gibt auch zusätzliche Dienstleistungen wie Versicherungen. 

Neben Container zum Mieten und getrennten Lagerabteilen sind sicher Selfstorage Anbieter die Erfolgreichsten. Die Idee entstand bereit in den 60er Jahren des vorigen Jahrhundert, wie schwerlich aus dem Namen zu schließen in den USA. Dabei haben die beiden größten Ketten wie Public storage oder Maxi Sorage gemeinsam nur 12 % Marktanteil. Der überwigende Marktanteil der ingesamt über 5000 Standorte sind viele kleine familien geführte Selfstorage mit meist nur einem Standort. Europa mit derzeit etwa 2500 Standorten steht hier klar noch am Beginn der Entwicklung.

Bedingt durch entsprechender Werbung war in den letzten Monaten speziell die Frage. Was ist besser, wenn der Lagereigentümer direkt beim Lager wohnt oder nicht? Eine bei uns eher undenkbare Vorstellung da oft auch der Flächenwidmungsplan so etwas gar nicht erlauben würde.

Das Service Angebot hat sich dabei seit den 60er Jahren kaum verändert. Ein weiterer Grund für uns WOOB zu gründen.