WOOB Blog

zu dem Themen Einlagern, Umziehen  und Logistik

 

16.06.2016

Industrie 4.0 und was hat das mit WOOB zu tun?

Industrie 4.0

 Industrie 4.0, Logistik 4.0, Internet der Dinge. All dies sind Bezeichnungen, für mehr oder weniger ein großes Thema. Wie verändert sich unsere Wirtschaft und angebotenen Dienstleistungen durch den verstärkten Einsatz von Informationstechnologie? Bei den Konsumenten ist    Informationstechnologie längst in fast jeder Hosen/Rocktasche angekommen. Betrachtet man Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln stellt man fest dass heutzutage ohne dem Spielen am Handy kein normales Leben mehr möglich scheint. Zu jeder Tages- und Nachtzeit sind wir online,  oder zumindest unsere mobilen Engeräte wie es die Industrie so treffend bezeichnet. Großzügig geben wir unsere Bewegungsdaten in die Cloud, matchen uns mit Kollegen und Facebook Freunden über gegangene, geradelte oder auch nur vorgetäuschte Bewegungsprofile. Auch in den  Autos kommt mehr und mehr Mobilfunk Technologie zum Einsatz was so positive Entwicklungen, wie dem automatischen Rufaufbau bei einem Verkehrsunfall, hervor gebracht hat. All diese Geräte, ob wir sie nun an uns tragen, mit ihnen spielen oder wir in ihnen sitzen beginnen es, einem  Kleinkind gleich, zu sprechen. 

Anfangs noch nur einzelne Worte oder Wortfetzen aber mit jedem Tag lernen sie mehr. Und da sind wir schon bei Industrie 4.0 angekommen. Denn so wie google bereits vor Jahren begonnen hat den Informationsschatz unserer Sucheingaben zu heben, beginnt nun die Industrie und die Wirtschaft im Allgemeinen über neue Anwendungen für die plötzlich verfügbaren Daten nachzudenken. Mittlerweile ist nicht mehr das Problem an Daten heran zu kommen sondern eher die wirklich wichtigen und nützlichen heraus zu filtern. Plötzlich kann man sich nicht nur einen Hochdruckreiniger kaufen um seine Terrassenfliesen zu reinigen, sondern bekommt vom Hersteller auch nützliche Hinweise über den Zustand des Gerätes oder schlicht und einfach den Standort solch einer Reinigungsmaschine. Ähnlich dem Betriebssystem Windows kommen mehr und mehr Produzenten zur Überzeugung dass nicht das physische Produkt im Zentrum stehen sollte sondern die Lösung für den Kunden. Am Beispiel des Hochdruckreinigers ausgedrückt, nicht den Hochdruckreiniger selbst will der Kunde sondern seine 30m2 Fliesenfläche für die Sommersaison gereinigt will er. 

Ob der Kühlschrank wirklich in Zukunft mit meinem Supermarkt um´s Eck kommuniziert, wird sich zeigen, sicher ist aber dass durch günstiger werdende Lieferdienste auch das Schleppen der schweren Einkäufe weniger werden wird. Zumindest für den Kunden. Und da wären wir auch schon wieder bei WOOB oder besser gesagt bei den WOOB Boxen. Denn auch hier geht es darum ein Bedürfnis eines Kunden mit neuen Methoden zu befriedigen. Für mich habe ich festgestellt je mehr Raum ich habe umso mehr Raum brauche ich. War vor Jahren das Studentenzimmer das Maß aller Dinge ist es mittlerweile die Wohnung und bald auch mal das Haus. Und jedes mal wurde der vorhandene Platz verwendet, befüllt und irgendwann zu klein. Mit der Möglichkeit nun flexibel Boxen dazu zu nehmen und wieder weg zu geben zu können, hat sich auch auch das Platzangebot weiter entwickelt. Es ist nicht mehr das was ich vor ein paar Jahren als notwedig erachtet habe, sondern das was ich aktuell gerade brauche. 

 

 

 

01.06.2016

Der Ursprung von Selfstorage

traditionelles Selfstorage

Als die Idee WOOB zu gründen Formen annahm, war einer userer ersten Schritte zu schauen welche Syteme der Lagerung es sonst noch gibt. Bei Lagern denken viele zuerst einmal an Keller,Dachboden oder Lagerhallen. Interessanterweise gibt es derzeit ein paar Startups die sich mit der privaten Vermietung von Lagerraum beschäftigen. Dabei gibt es eine Plattform als Vermittler über die Sich Anbieter und Vermieter finden. Je nach System machen sich dann die Beiden die Details untereinander aus oder es gibt auch zusätzliche Dienstleistungen wie Versicherungen. 

Neben Container zum Mieten und getrennten Lagerabteilen sind sicher Selfstorage Anbieter die Erfolgreichsten. Die Idee entstand bereit in den 60er Jahren des vorigen Jahrhundert, wie schwerlich aus dem Namen zu schließen in den USA. Dabei haben die beiden größten Ketten wie Public storage oder Maxi Sorage gemeinsam nur 12 % Marktanteil. Der überwigende Marktanteil der ingesamt über 5000 Standorte sind viele kleine familien geführte Selfstorage mit meist nur einem Standort. Europa mit derzeit etwa 2500 Standorten steht hier klar noch am Beginn der Entwicklung.

Bedingt durch entsprechender Werbung war in den letzten Monaten speziell die Frage. Was ist besser, wenn der Lagereigentümer direkt beim Lager wohnt oder nicht? Eine bei uns eher undenkbare Vorstellung da oft auch der Flächenwidmungsplan so etwas gar nicht erlauben würde.

Das Service Angebot hat sich dabei seit den 60er Jahren kaum verändert. Ein weiterer Grund für uns WOOB zu gründen.